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Sie sind der Aussteiger Nummer

Der T5é auf der WAVE 2011

André Laukner fährt als Roadside Assistance im Elektro T5é des Fraunhofer Institutes IAO und der Uni Stuttgart die WAVE mit. WAVE steht für World Advanced Vehicle Expedition - eine Tour von 3000km die durch 8 Länder führt.

Es ist ein Härtetest für das von ihm entwickelte und von mehreren sächsischen Firmen hergestellte Fahrzeug.

Mittwoch, 21-Sep: Erding - Passau

Wir hatten Gelegenheit zum Besuch der Therme Erding.

Dieser fiel leider sehr kurz aus, da wir sehr intensive Gespräche mit unseren tscheschichen Freunden und Kollegen hatten.


Ankunft 20 Uhr im Hotel Drei Flüsse in Passau.

Schletter GmbH in Haag, 1000 Beschäftigte im PV-Bereich - Riesenempfang.


Dienstag, 20-Sep: Leutkirch - Augsburg - Erding

Herzlicher konnte der Empfang in Leutkirch nicht ausfallen...

Was in dieser 20.000 Einwohner-Stadt abgeht, kann sich niemand vorstellen.

Der Bürgermeister fuhr selbst Christians Auto ´von Vaduz bis Leutkirch. Unsere Tipps zur Reichweitenverlängerung verwirklichte er prompt...

Es war bislang der größte und zugleich herzlichste Empfang auf der ganzen Tour.


Verabschiedung von der Hausherrin unserer Gastfamilie in Leutkirch. Regina, vielen Dank noch einmal.


1000 Schüler in Leutkirch - wir mussten sogar Autogramme geben...




Montag, 19-Sep: Andermatt

Heute war wieder so ein verrückter Tag: Früh Stecker für unsere provisorische Heizung in den Energiewerken URSEN herstellen. 6.30 Uhr!


Der Chef der Energiewerke Selbst - Markus Russi - verabschiedete uns


Andermatt liegt hinter uns.


Scheunenfund: Das Auto fuhr vor 20 Jahren in Monte Carlo und belegte Platz 1.


Laden bei TEXX.


Sonntag, 18-Sep: Furkapass - Grimselpass

Vom Fußboden konnte man in dieser Werkstatt essen...

Herr von Bergen gewährte uns Deutsch-norwegischem Road-Assistance-Team schweizer Asyl. Wir reparierten den Hauptschütz unseres Inverters quasi "an offenen Herzen" ... erfolgreich.

Mit 5 Stunden Verspätung fuhren wir den anderen hinterher...

Leute, Leute, Leute, was für ein Tag...

Nach der Ankunft gestern Abend in Meiringen begann unser pers. Event damit, dass wir die Seilbahn zum 500 m höher gelegenen Hotel verpassten...


Also ging es per Straße und 25 km Umweg mit unserem voll geladenen Bus zum Hotel Marke "Jugendherrberge" Bilder werden folgen-- Die Nacht war danke "Einzelzimmer" erholsam und frisch gestärkt machten wir uns an die 25km abwärts. Robort fuhr mit der Seilbahn, ich lud Tobi vom Zero-Tracer Team zu einer spektakulären Fahrt ins Tal ein.

Über Nacht -im wahrsten Sinne der Bedeutung- verabschiedete sich der Hauptschütz unserer Motorsteuerung. Wir dachten schon, wir werden wie der moderne Ötzi auf dem Foto enden...


Die Strecke über den Furka war dann für uns aus einem spontanen Anflug von Verantwortungsbewußtsein nicht mehr möglich, wir wählten die Bahnverladung. 100% elektrisch ging es mit der St. Gotthart-Bahn durch den Furka-Tunnel Richtung Andermatt.

Impression vom Grimselpass 2200m Höhe, 10 cm Neuschnee, umkehren unmöglich.


Donnerstag, 15-Sep: Koblenz - Frankfurt - Michelstadt

Start 8.30 Uhr bei der Fa. Görlitz in Koblenz in Richtung FFM.

Zur IAA unerwünscht wurden wir beim TÜV Hessen fürstlich empfangen. Unmittelbar neben der IAA gelegen hatten wir die Möglichkeit diese zu besuchen und das historische Foto unseres Té zu schießen.

Der Abend geht in Michelstadt bei unseren Teilnehmerfreunden zu Ende. Dazu morgen mehr...


Mittwoch, 14-Sep: Gelsenkirchen - Dortmund - Troisdorf

Heute startete ich ab Hotel Gelsenkirchen mit einem E-bike und meines Kollegen Andreas in Gelsenkirchen am Hotel.

Nach einer sonnigen, frischen, 1h10 min währenden Frühsportaktion erreichte ich Dortmund mit einem Verbrauch von 300Wh und jeder Menge Muskelkraft nach knapp 40 km Dortmund.


Grandioser Empfang, Stadtrundführung mit Blick auf 4 Kohlekraftwerke, die aus chilenischer Kohle unseren Wohlstand retten...

Dortmund-Troisdorf fuhr ich wieder T5, immer die Radfahrer, die gerade nicht fuhren an Bord. In Troisdorf (15.00 Uhr) trafen wir Gero und andere Unterstützer aus dem Ruhrgebiet. Seinen Think verliehen wir an die Radfahrer, so konnten wir zu dritt die Fahrt nach und den Abend in Koblenz für unsere eigenen "Watt"-Gespräche nutzen... sie waren und sind sehr nötig. Der T5é braucht schon noch ein wenig "Pflege".

Es wurde wieder sehr spät mit dem Nachtschlaf.


Dienstag, 13-Sep: Brüssel - Zolder

Nach der Übernachtung im Hotel Albert (ich vermeide jeden Kommentar) ging es mit der TRAM (2,00 €) zurück zur Uni Brüssel, wo wir unser vollgeladenes Auto und viele interessierte Studenten vorfanden...

Wir hatten nur 75 km Strecke zum Rundkurs in Zolder. Wir hatten allerdings unser heißes Rennen schon unterwegs, indem wir uns auf der Autobahn ein heißes Rennen mit dem Nissan LEAV lieferten. Gordon, der Engländer hatte keine reelle Chance gegen unseren Té.

Bei Tempo 170 hat außer dem Tesla kein anderes E-Auto eine Chance. Schön, wenn man einmal nicht auf den Verbrauch achten muss...


In Zolder gab es exclusive Ladebedingungen. In der Boxengasse hat jede Box 32 A 4x, 16 A 3x und 3x 16 A 1x-zeitgleich nutzbar. D.h., wir können mit 72A fleichzeitig laden. D.h. wir laden mit 150km/h. Damit sind wir eines der wenigen e-Autos, welches schneller Laden als (im reellen Straßenverkehr) fahren kann...

Ja, wir jagten den Bus um den Kurs. Nein, wir hatten nicht den ersten Platz, auch nicht den letzten...

Er hat das Potential zum e-Renntaxi für 8 Fahrgäste. TOP-Speed 200 km/h sollten möglich sein.

Die wahre Herausforderung und gleichzeitig Stärke des Autos war die Fahrt nach Gelsenkirchen: 180 km ohne Probleme, mit Hilfeleistungen für Juliana (Think City Zebra-Batterie unendlich lange Ladezeit) und trotzdem noch 20km Restreichweite im T5é.


Montag, 12-Sep: Roye - Lille - Brüssel

Heute stand im Zeichen des Besuches der Uni in Lille. Dort erfolgte Ladung, Stadtbesichtigung und Weiterfahrt bis Brüssel.

Der Begleitbus der Radfahrer erhielt noch Powerladung aus unserem Powerladegerät.


Sonntag, 11-Sep: Paris nach Roye

Heute warteten viele Aufgaben auf uns, die wir perfekt meisterten.
150 km mit einer einzigen Akkuladung von Paris nach Roye mit 3 Ehrenrunden jeweils um den Eifelturm, Grand Palais und irgend so ein Tor...

Insgesamt 4 Hilfseinsätze absolvierten wir mit Bravour, so dass die letzten 20 der 150 km doppelt zählen sollten: Wir schleppten das Team Dubai ins Etappen-Ziel, weil deren gemieteter BEA-tricks-Smart den Geist aufgab.


Nun sind Hassan und Yussuf unsere Fans und wir hatten einen guten Abend... natürlich eingeladen von unseren arabischen Freunden.

Der Audi A2 hatte solch einen brutalen Bordsteinrempler, daß er auf dem Trailer der Prager Kollegen zum Tagesziel transportiert werden musste.

Der Stromos von Prof. Stefan Krauter erhielt eine Ladung aus den Powerpacks des T5é. Diese Maßnahme erregte viel Aufsehen.


Samstag, 10-Sep: Die Anreise nach Paris

Die Herfahrt hat wieder so richtig gezeigt, wie sensibel der Straßenverkehr ist. Der erste kleine Stau hätte mich fast Kopf und Kragen riskieren lassen, nur um vielleicht den TGV 12.54 Uhr zu erreichen. Dann passierte es unmittelbar vor mir: Ein Jeep mit Wohnanhänger kam ins Schlingern und stürzte vor unseren Augen um- nicht ohne den schweren Geländewagen kräftig in die Leitplanken zu drücken. Kein Personenschaden-Gott sei Dank!

TGV weg. Langsame Fahrt zum Stuttgarter Hauptbahnhof, Hallo Stuttgart 21, ich komme.

JA, es ist mir gelungen, meine Fahrkarte umzutauschen. Das nette Mädchen am Schalter kam auf die glorreiche Idee, S-Bahn-Probleme anzugeben. Es war die einzige Möglichkeit eines kostenlosen Umtauschs der am Geltungstag vom Umtausch und Rückgabe ausgeschlossenen Tickets. Nun nur noch zum 11km entfernten Fraunhofer IAO, Unterlagen abholen, Audi abparken, zurück zum Bahnhof mit Taxi, das Geld hatte ich ja am umgetauschten Ticket gespart...

Stop! Juliana hat öffentliche Verkehrsmittel befohlen. Im VW Käfer einer netten Doktorin vom Fraunhofer nebst Mann und Hund gings ab zur S.Bahn Vahingen –Uni, 2,50 € S-Bahnkarte und schon war ich wieder am Hauptbahnhof. Staufrei, stressfrei, (fast) CO2-frei. Dort hatte ich 2h Zeit mit Robort, meinem norwegischen Freund, der bereits über Amsterdam nach Paris geflogen ist, zu kommunizieren. Er hatte (ebenfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln) die Auftaktveranstaltung mitten in Paris erreicht, unseren T5é gesichtet und durfte sich auf die eigentlich von mir zu haltende Vorstellungsrunde vorbereiten.

Danke Robort!
Mir blieb dadurch eine Blamage mit meinem sächsischen englisch erspart, den anderen allerdings eine Volksbelustigung.

Der T5é lädt in Paris, ich sitze im TGV und ich warte auf die Nachricht, wie ich von Paris Est nach irgendwohin kommen soll.

Der TGV klappert, neben mir kaut ein ungehöriger französischer Flegel Kaugummi und ich denke erneut über die Richtigkeit und Wichtigkeit meines Vorhabens nach...


Freitag, 09-Sep: Der Transport des T5é nach Paris

Im Vorfeld wurde viel Kraft investiert um einige technische Nachbesserungen durchzuführen, Werbung aufzubingen sowie diverse Assistance-Utensilien unterzubringen - ohne das ursprüngliche Fahrzeug irreversibel zu verändern.

Als Besonderheit wurde der T5é mit einem speziellen Ladesystem ausgestattet. Aus der Batterie des T5é werden 230V Wechselstrom mit bis zu 20A Belastbarkeit zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise können andere liegengebliebene Fahrzeuge mit ihrem Bordlader mitten auf der Strecke nachgeladen werden.

Wie es dann so geht war am Ende die Zeit zu knapp um mit dem T5é auf eigener Achse vom Erzgebirge nach Paris zu fahren. Deshalb wurde er mit einem Transporter nach Basel und von dort mit einem Sammeltransporter nach Paris befördert.